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이홍경 ( Hong Kyung Yi ) 한국독어독문학회 2014 독어독문학 Vol.130 No.-
Die vorliegende Arbeit geht der Frage nach, wie Warburg die Kultur der Fruhrenaissance und Reformationszeit durch astrologische Bilder liest.Das erste Kapitel widmet sich seinen ikonologischen Analysen der Freskenzyklus im Palazzo Schifanoia in Ferrera. Ausgehend von der Entratselung der mysteriosen Figur in Bilderzyklus pladiert Warburg fur eine methodische Grenzerweiterung der Kulturwissenschaft.Das zweite Kapitel behandelt die Renaissance der Astrologie und die Instrumentalisierung der astrologischen Bilder im Zeitalter der deutschen Reformation. Das dritte Kapitel untersucht den unterschiedlichen Umgang der Menschen mit den astrologischen Weissagungen, d.h.Sternglaubigkeit, teilweise uberwindung und uberwindung des astrologischen Denkens. Das vierte Kapitel setzt sich schlieBlich mit seinem veranderten Geschichtsverstandnis auseinander. Warburg ersetzt Gedanke der linearen Entwicklung der Geschichte von der Irrationalitat zur Rationalitat durch Gedanke des Nebeneinanders von Logik und Magie. Er betont, dass permanente Pendelbewegung zwischen Irrationalitat und Rationalitat in der Menschenheit ewig ist.Die vorliegende Arbeit geht der Frage nach, wie Warburg die Kultur der Fruhrenaissance und Reformationszeit durch astrologische Bilder liest.Das erste Kapitel widmet sich seinen ikonologischen Analysen der Freskenzyklus im Palazzo Schifanoia in Ferrera. Ausgehend von der Entratselung der mysteriosen Figur in Bilderzyklus pladiert Warburg fur eine methodische Grenzerweiterung der Kulturwissenschaft.Das zweite Kapitel behandelt die Renaissance der Astrologie und die Instrumentalisierung der astrologischen Bilder im Zeitalter der deutschen Reformation. Das dritte Kapitel untersucht den unterschiedlichen Umgang der Menschen mit den astrologischen Weissagungen, d.h.Sternglaubigkeit, teilweise uberwindung und uberwindung des astrologischen Denkens. Das vierte Kapitel setzt sich schlieBlich mit seinem veranderten Geschichtsverstandnis auseinander. Warburg ersetzt Gedanke der linearen Entwicklung der Geschichte von der Irrationalitat zur Rationalitat durch Gedanke des Nebeneinanders von Logik und Magie. Er betont, dass permanente Pendelbewegung zwischen Irrationalitat und Rationalitat in der Menschenheit ewig ist.
Wilhelm Meister als Astronom und Sterndeuter
( AlbrechtAndrea ) 덕성여자대학교 인문과학연구소 2011 인문과학연구 Vol.16 No.-
Goethes Einstellung gegenuber den technologisch avancierten Naturwissenschaften, seine Haltung gegenuber einer auf Mathematisierung setzenden Experimentaltechnik ist im Alter zunehmend von Ambivalenz und Ironie gepragt, auch von Ironie gegenuber seinen fruheren Ansichten. Er ist sich der historischen Marginalitat und des vormodernen Status seines fruheren Naturwissenschaftskonzepts bewusst, und eben dieses Bewusstsein setzt die Episode der Wanderjahre mit der Ausschaltung der Mathematik und Physik auf der einen, dem Entschwinden Makariens auf der anderen Seite ins Bild. Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre, Astronomie, Astrologie, Mathematik, Naturwissenschaft